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Am Samstag, den 09.11.19 unternahm ein Teil des Chemiekurses von Herrn Demter in der Jahrgangsstufe 1 eine Exkursion zum Tag der offenen Tür des Instituts Flad nach Stuttgart. Dort wurde den Schülerinnen und Schülern das Institut in einer 2 stündigen Führung ausführlich vorgestellt.Die verschiedenen Berufsmöglichkeiten im Bereich der Chemie und auch die Ausbildungsmöglichkeiten des Instituts für PTAs (Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in) und CTAs (Chemisch-technische/r Assistent/in) wurden genauer beschrieben.

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Gleichzeitig wurden aber auch die verschiedenen Räume des Instituts vorgestellt, unter anderem die Labore, in denen verschiedene Experimente aufgebaut waren und vorgestellt wurden. Auch die Hörsäle, in denen der Unterricht der PTAs und CTAs stattfindet, durften die Schüler besichtigen.

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Zum Teil wurde den Schülern bei der Führung ein Einblick in den Alltag der Auszubildenden geboten. Bei der Vorstellung der Versuche durften sie auch selbst an den Versuchen teilnehmen. Unter anderem durften die Schüler/innen ph-Werte messen oder das Trinkwasser in eine Güteklasse einordnen. Insgesamt war die Führung durch das Institut ein sehr ausschlussreicher Besuch, welcher den Schülern einen guten Einblick in die chemische Berufswelt bieten konnte.
(Bericht: Saphira Rau & Janina Blania, K1)

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2019 11 04IPhOundIChOMit der Internationalen Physik-Olympiade und der Internationalen Chemie-Olympiade war unser Oberstufenschüler Christoph Heß (J2) gleich in zwei großen naturwissenschaftlichen Wettbewerben sehr erfolgreich: In beiden Fächern hat er die anspruchsvollen Aufgaben der ersten Runde, die über den Schulstoff zum Teil weit hinausgehen, mit viel Experimentierfreude gelöst. Für seine hervorragenden Leistungen hat er in beiden Wettbewerben so viele Punkte erhalten, dass er sich jeweils für die zweite Runde qualifiziert hat. Die Urkunden haben ihm seine Lehrer, Herr Demter und Herr Pfeffer, und Schulleiter Markus Köcher übergeben. Herzlichen Glückwunsch!

In der zweiten Runde gilt es für Christoph in den kommenden Wochen, in zwei mehrstündigen Klausuren sein Wissen und sein naturwissenschaftliches Verständnis unter Beweis zu stellen. Hier wünschen wir ihm weiter den besten Erfolg!

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In der Nachfolge von Frau Zoufaly hat das Regierungspräsdium Ende August Daniel v. Altrock zum neuen stellvertretenden Schulleiter bestellt. Der 48-jährige war bisher am Maria-von-Linden-Gymnasium als Lehrer für Deutsch und Biologie tätig. Außerdem stand er als Beratungslehrer Schülern in schwierigen schulischen Situationen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Erfahrungen konnte er daneben als Personalrat und in seiner Tätigkeit als Fortbildner sammeln. Er freut sich auf die Zusammenarbeit im Schulleitungsteam und die Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern. Wir wünschen Herrn v. Altrock, dass er freundlich an unserer Schule aufgenommen wird und sich rasch bei uns wohlfühlt.

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Mit der feierlichen Begrüßungsveranstaltung wurden am vergangenen Donnerstag, dem 12.09.2019, 56 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Hermann-Hesse-Gymnasium willkommen geheißen. Traditionell geschieht das am HHG umrahmt durch die Streicherklasse, die auch für unsere diesjährigen "Neuen" einen musikalischen Gruß bereithielt. Mit Grußworten durch den Schulleiter wurden die "Schulanfänger" an die Hand genommen und an der Schule eingeführt. Auch von Frau Neufang (Elternbeiratsvorsitzende) und Frau Wagner (Vertreterin des Fördervereins) wurden die Schülerinnen und Schüler an ihrer neuen Schule begrüßt. 

Das HHG freut sich über die vielen neuen Gesichter und hofft, dass sie sich bald alle ganz selbstverständlich als HHGler fühlen!

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aus dem Schwarzwälder Boten (online) vom 26.07.2019

"Schule als Staat" ist in vielen Teilen des Landes bekannt. Jetzt auch in Calw, denn das Hermann-Hesse-Gymnasium rief für drei Tage den Staat Herrmanistan aus – von Gericht über Polizei bis hin zu Politikern und Wirtschaftsunternehmen gab es alles.
"Herrmanistan". So heißt der neu gegründete Staat im Calwer Stadtgebiet. Das Auswärtige Amt gibt für den jungen Staat keine Reisewarnung heraus. Der Schreiber dieser Zeilen macht sich also ruhigen Gewissens auf den Weg ins Hermann-Hesse-Gymnasium (HHG), um den neuen Staat zu inspizieren.
Offene Grenzen. Am Eingang die erste Überraschung: Offene Grenzen, keine Schlagbäume, keine Passkontrolle. Das verwundert auch Schulleiter Markus Köcher, der schnurstracks in Richtung Bank läuft, um Euros in Talente umzutauschen. So heißt nämlich die fiktive Währung des Staates. Der Wechselkurs ist erstaunlich gut: Für einen Euro bekommt man zehn Talente.

"Das Projekt hat am Dienstag angefangen und geht bis Donnerstag", erklärt Köcher den Rahmen.
Es ist im Übrigen das erste Mal, dass das HHG einen Staat ausruft. Bei der Staatsform ließ man sich nicht auf Experimente ein – schrieb die Verfassung in enger Anlehnung an das Vorbild Bundesrepublik Deutschland.
Das bekommt dann auch der Justizminister persönlich zu spüren. Der ist am HHG eigentlich Lehrer und verantwortlich für die Organisation des Schulstaatprojekts.
Doch kaum im Interview, wird Stefan Kopp von der Polizei ins Gericht gebeten zur Zeugenaussage. Das ist schnell erledigt. "Vor zwei Monaten haben wir Wahlen abgehalten, alle Schüler und Lehrer durften wählen. Zudem haben wir einen Präsidenten, der lediglich Repräsentationsfunktion hat", verdeutlicht Kopp. Der Präsident konnte während der dreitägigen Staatsphase auch einige "Auslandsgäste" empfangen: Mitglieder des Gemeinderats oder Bürgermeister Ralf Eggert beispielsweise.
Doch davon ist in den Gängen nicht viel zu merken. Überall wuseln die Schüler hin und her, beschlagnahmen als Polizisten Fahrräder, verkaufen Hotdogs oder betreiben Karaoke-Bars. Auch eine eigene Zeitung gibt es zu kaufen – die Redaktion hat ihren Sitz in der Bibliothek der Schule.
Täglich wird eine neue Zeitung mit aktuellen Themen rund um den Staat herausgebracht. Doch auch andere Betätigungsfelder werden beackert: Draußen auf dem Schulhof gibt es einen Waffelstand und eine Fahrradwaschanlage.
Mehrere Cafés, Spielhallen oder Bars und Diskotheken lassen den Spaß auch nicht zu kurz kommen. Doch bei dem ganzen Projekt, das ein Jahr Vorbereitungszeit in Anspruch nahm, steht vornehmlich das Lernen im Vordergrund. "Man diskutiert dabei ja über Gesetze, Unternehmensführung, Planung. Die Schüler lernen so was über Politik und Demokratie", ist sich Kopp sicher. Kopp organisierte den Staat freilich nicht im Alleingang – neben 25 Schülern wirkte auch noch Lehrerkollege Benjamin Gaffel mit. Am Donnerstag war der Staat dann schon wieder Geschichte – nach drei Tagen hatten Schüler wie Lehrer einiges gelernt bei der Premiere des ersten Schulstaats. (Text/Fotos: Sebastian Buck/Schwarzwälder Bote).

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