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Literaturwettbewerb Plakat

Literaturwettbewerb am Hermann-Hesse-Gymnasium

Die Fachschaft Deutsch schreibt dieses Jahr einen Literaturpreis für alle schreibbegeisterten SchülerInnen des Hermann-Hesse-Gymnasiums aus. Die Wettbewerbs-TeilnehmerInnen, die jeweils gegen KonkurentInnen ihrer eigenen Altersgruppe (Unter-, Mittel- und Oberstufe) antreten, müssen bis zum 01. Februar eine Kurzgeschichte, eine Fabel oder ein Märchen zum Thema „Spiegel“ einreichen, wobei der Begriff sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne aufgegriffen werden darf. 

Auf die PreisträgerInnen warten Einkaufsgutscheine sowie die Veröffentlichung ihrer Texte im Jahrbuch des HHGs und auf der Homepage. Informationen zu den genauen Teilnahmebedingungen gibt es bei den Deutschlehrern des HHGs oder unter

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Hermann Hesse freut sich über Konkurrenz!

IMG 0276Erziehung ist ein mühsames Geschäft. Das war zu Zeiten Wilhelm Buschs nicht anders als heute. Beliebt sind deshalb auch seine Geschichten um die zwei Teenager Max und Moritz, die mit ihren Streichen den Geduldsfaden der Erwachsenen solange strapazieren, bis er schließlich reißt und sie zur Selbstjustiz greifen – mit bekanntem Ausgang. Doch dermaßen blutig möchte natürlich kein heutiger Teenager sein Kräftemessen mit der Erwachsenenwelt geahndet sehen. So auch die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler des Unterstufentheaters am HHG, die mit viel Witz, Humor und großer Spiel- und Improvisationsfreude die „Akte Max und Moritz“ zeitgemäß für ihr Publikum nachzeichneten.

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Unter der Anleitung ihrer Lehrerinnen Julia Buchholz, Sarah Schell und Evelyn Weiß stellten sie unter Beweis, dass es die Akteure sind, die das Theater machen. Mit sparsamen Requisiten und vielen schnellen Umbauten boten sie ein charmantes szenisches Spektakel um die zwei Lausbuben (hier ein Lausbub und eine „Lausgöre“). Aufgefrischt wurde das Altbekannte durch die vielen lebendigen Darstellungen von Hühnern, Maikäfern und charakterstarken Nebenrollen, die neue Schlaglichter auf den Stoff warfen. Ein solcher Abend konnte natürlich auch nicht im Sinne von Buschs: „Ach das war ein schlimmes Ding, wie es Max und Moritz ging“ enden. Stattdessen platzen die beiden - dem Mahlwerk durch technisches Verständnis entkommen (der naturwissenschaftlich-technischen Bildung sei Dank) - in den Prozess gegen ihre erwachsenen Lynchmörder und bringen die Geschichte - für dieses Mal - zu einem guten Ende. Ein hochverdientes Happy End an einem fröhlichen Theaterabend am HHG - verdient in jeder Hinsicht!

 

Aus dem Schwarzwälder Boten (online) vom 07.10.2018:

Bild der ehemaligen Abiturienten

Am Wochenende wurden ehemalige Schüler aus ganz Deutschland am Calwer Schießberg erwartet. Das Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) Calw und der Ehemaligenverein luden zum vierten großen Ehemaligentreffen ein.

Nach Jahrzehnten sitzen sie wieder vergnügt auf den Schülerstühlen in ihren ehemaligen Klassenzimmern. Die früheren Schüler des Calwer Hermann Hesse-Gymnasiums sind aus der ganzen Umgebung und auch aus weit entfernten Orten zusammengekommen. Sie wollen vor den eigentlichen Klassenfeiern am Abend in Calwer Gasthäusern ihre alte Schule sehen, genau wissen was sich inzwischen dort getan hat und ihre ehemaligen Schulkameraden und Lehrer treffen. Dieses Vorhaben ist dank der Vorstandsmitglieder des Vereins der ehemaligen Schüler des HHG Calw sowie engagierter Lehrkräfte und Eltern gelungen. Vom Ehemaligenverein sind die einstigen Lehrer Klaus Bruckmann und Angelika Hartmann da, und auch ein Helferteam um Ex-Abiturient Rüdiger Waurig sowie die Vereinsvorsitzende Margot Irion hat sich eingefunden.

"Ein Ehemaliger reist extra aus Calgary (Kanada) an. Er gehört mit drei weiteren Klassenkameraden zum Abiturjahrgang 1954, dem ältesten der sich angemeldet hat", freut sich Irion. Ansonsten kommen die Ehemaligen aus der ganzen Bundesrepublik, aus Flensburg, Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Tübingen, dem Bodensee und der Schweiz. Herzliche Begrüßungs- und Wiedererkennungsszenen spielen sich ab.

"Abiturjahrgänge bis zum Jahr 2017 sind vertreten, allerdings nur sehr wenige von den Endachtzigern bis 2001, da hier nur wenige Adressen vorliegen", bedauert Irion. Grußwortredner Günther Roller vom Abi-Jahrgang 1968 ist mit seinem Jahrgang sehr rührig. Der heute 69-Jährige Wendlinger, der aus Stammheim kommt, sammelt derzeit in seiner alten Klasse Geld für ein oder zwei Sitzbänke für die Gänge in der Schule. "Abi ’68 – hier darf man sitzen bleiben!" soll dann einmal die Inschrift lauten.

Der Ostelsheimer Fabian Gehring (Abiturjahrgang 2010) wird in diesem Monat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg aufnehmen und gibt mit Klavierstücken von Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin bei der Auftaktveranstaltung in der Aula schon einmal eine Kostprobe seines Könnens. "HaHaG – Humor an der Schule" lautet der Titel des Vortrags von Barbara Wild (HHG Abiturjahrgang 1981). "Humor ist eine wichtige Fähigkeit, die menschliche Kontakte erleichtert und hilft, auch mit schwierigen Lebenssituationen zurecht zu kommen", unterstreicht die Ärztin, Buchautorin und Psychotherapeutin, die seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kabarettisten und Mediziner Eckart von Hirschhausen pflegt. Die Organisatorin Irion hat inzwischen gezählt: "Rund 200 Ehemalige nehmen heute an unserem Treffen teil", meint sie lächelnd.

Viele Klassenzimmer stehen zum Anschauen, Treffen, Begegnen und Erinnern zur Verfügung. Ein Pädagogenteam um Schulleiter Markus Köcher und die stellvertretende Schulleiterin Sabine Zoufaly bietet Führungen an. Man befinde sich unterrichtstechnisch inzwischen im Zeitalter des "Digital Native" (Generation, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist), hebt Köcher launig hervor. "Es gibt aber auch noch Kollegen, die an die Tafel schreiben", meint er schmunzelnd. Die Skala der anwesenden Berufe der ehemaligen Gymnasiasten reicht vom Ingenieur, Physiker und Architekten über Arzt, Pädagogen, Sozialarbeiter und Juristen bis hin zum Professor und erfolgreichen Unternehmer. Alte Erinnerungen werden ausgetauscht und immer wieder wird die Frage nach den derzeitigen Lebensverhältnissen gestellt.

Als am späten Nachmittag die gemeinsame Verabschiedung im Forum am Schießberg erfolgt, wird zum Abschied noch ein Volkslied gesungen: "Nehmt Abschied Brüder, schließt den Kreis, das Leben ist ein Spiel und wer es recht zu spielen weiß, gelangt ans große Ziel. Es ist in jedem Anbeginn das Ende nicht mehr weit, wir kommen her und gehen hin und mit uns geht die Zeit."

(T: Bettina Bausch, F: Bausch/Schwarzwälder Bote)

Eine Bildergalerie folgt im Laufe der Woche (Lu)

Max und Moritz Akte

Herzliche Einladung an Groß und Klein zur Aufführung des Unterstufentheaters am 19.10.2018 um 18.30 im Forum des HHG. Die Streiche eines der wohl berühmtesten Jungkriminellen-Duos der Literaturgeschichte werden vom Ensemble des Unterstufentheaters unter der Leitung von Julia Buchholz und Evelyn Weiß zu neuem Leben erweckt. Verbote spielen dabei natürlich kaum eine Rolle. Doch was man natürlich darf: gespannt sein! Eintritt frei – Spenden erlaubt!

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