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in der Arena in VeronaIn Zeiten, in denen in vielen europäischen Ländern populistische, nationalistische und gar antieuropäische Äußerungen plötzlich wieder in Erscheinung treten, gewinnen Begegnungsmaßnahmen mit europäischen Partnerschulen eine wachsende Bedeutung in der Erziehung der jungen Generation zu friedfertigen, weltoffenen und toleranten Menschen.

Dass es möglich ist, die europäische Idee als Friedensprojekt auf allen Ebenen der Gesellschaft, nicht nur auf der Bühne der großen Politik, sondern auch in den Familien und in der Schule mit Leben zu füllen, erfuhren 27 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8c und 9 im März beim Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Busto Arsizio. Eine Woche lang wohnten die Jugendlichen bei italienischen Familien und genossen die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Gastgeber.
Das Programm war bunt gemischt. In der Schule wurde in deutsch-italienischen Gruppen an einem Projekt zum Thema Umweltschutz gearbeitet. Daneben gab es Ausflüge nach Mailand, Verona und an den Gardasee sowie eine Stadtralleye durch Busto Arsizio. Viel gesungen, gelacht und getanzt wurde beim Abschiedsfest in der Schulmensa, welches die italienischen Eltern und Schüler organisiert hatten.
Die Organisatoren des Austausches waren sichtlich zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Begegnung. So freuen sich die Italienischlehrer am HHG und die Deutschlehrer am Istituto E Tosi in Busto Arsizio über größere und kleinere sprachliche Fortschritte ihrer Schüler, ausgelöst durch einen beträchtlichen Motivationsschub, den ein Austausch immer mit sich bringt. Besonders erfreulich mit Blick auf die Zukunft Europas ist aber die Tatsache, dass mehrere Schüler sich vornahmen, auch nach dem Gegenbesuch, der im Mai stattfand, mit den Partnern in Kontakt zu bleiben und sich möglichst bald wieder zu besuchen. (Text: Sautter / Fotos: Philipp Merkle)

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Zum am Freitag vor den Ferien, dem 07.06.2019 stattgefundenen Spendenlauf des Fördvereins gibt es bereits ein Zwischenergebnis zu verkünden, auf das wir stolz sein dürfen. Die Schülerinnen und Schüler des HHG haben bei Sonnenschein und guten Laufbedingungen beachtliche 4434 Runden zurückgelegt. Das entspricht einer Strecke von 2660 km (Das enstpricht etwa der Strecke Calw-Neapel und zurück, oder einmal von Calw nach Moskau). Wieviel Spenden dadurch im Endeffekt "erlaufen" wurden, wird sich in den kommenden Wochen noch zeigen, es dürfte jedoch ein stattlicher Betrag zustande kommen.

Der Förderverein möchte sich schon an dieser Stelle herzlich bei Baumarkt Kömpf, dem Evangelischen Jugendwerk in Calw, der Bäckerei Raisch und dem Getränkemarkt Pfrommer in Calw Altburg für die Unterstützung und Zusammenarbeit beim Spendenlauf bedanken.

Außerdem spricht der Förderverein allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, der Schulleitung, dem Technikteam und besonders der Fachschaft Sport seinen Dank und Respekt für die großartige Organisation dieser besonderen Gemeinschaftsaktion aus. Sobald das endgültige Ergebnis des Spendenlaufs feststeht, werden wir an dieser Stelle ausführlich darüber berichten. 

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Am Donnerstag, dem 06.06.2019 fand die Verleihung des Musikpreises der Werner-Stober-Stiftung in Karlsruhe statt. Mit diesem (mit 500€ dotierten) Förderpreis werden jährlich Schülerinnen und Schüler geehrt, die sich an den 15 Musik-Profil-Gymnasien des ehemaligen Oberschulamtsbezirks Karlsruhe durch ihre musikalisch-fachlichen und musikalisch-sozialen Leistungen in den Schulensembles besonders hervorgetan haben. Auch das HHG durfte dieses Jahr drei SchülerInnen nominieren. Aus dem Kreis der diesjährigen Musikabiturienten wurden Luisa Bolay (HHG), Adelheid Greule (HHG) und Lukas Plappert (MvLG) für ihre überdurchschnittlichen Leistungen im Fach Musik und ihr langjähriges Engagement im Musikleben ihrer Schule ausgezeichnet. Da der Kurs als Kooperationskurs mit dem MvLG am HHG stattfand, konnte auch ein Schüler des MvLG die Auszeichnung erhalten, die den Musikgymnasien vorbehalten ist.

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Nach diversen Staus gerade noch rechtzeitig in der „Kleinen Kirche“ eingetroffen durften die drei das Preisträgerkonzert auch gleich mit ihrem stimmungsvollen Mozart-Klang (Divertimento C-Dur für 2 Violinen und 1 Viola) eröffnen und sich dann entspannt in einem spannenden Preisträgerkonzert ein Bild von den Leistungen ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter an den anderen 14 Musikgymnasien machen. Das HHG ist stolz, dass aus seinem Schülerkreis kontinuierlich engagierte Musikerinnen und Musiker hervorgehen, die sowohl durch ihr künstlerisches als auch ihr soziales Profil als Persönlichkeiten beeindrucken können und so am Ende ihrer Schulzeit zu tatsächlicher musikalischer und menschlicher Reife gelangt sind. Jedes Jahr ist es kein Problem, drei würdige Preisträger zu finden, sondern eher, NUR drei SchülerInnen für diesen Preis entsenden zu dürfen. Das HHG freut sich über seine Musikerinnen und Musiker, die mit ihren individuellen Gaben, ihrem Engagement und ihrem guten Klang das Schulleben auf so einzigartige Weise bereichern. 

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Die Lateinklasse 9c war zwischen 27. und 30. Mai mit den Lehrkräften Katja Vogelmann und Harald Werner auf Studienfahrt in Trier. In Otzenhausen legte die Gruppe einen Zwischenhalt ein, um vor der Bekanntschaft mit Triers römischen Sehenswürdigkeiten einen Blick auf die ortsansässige keltische Urbevölkerung zu werfen: „Cäsars Feinde sind unsere Freunde“. So stapften wir in einer Regenpause zu den Überresten einer keltischen Höhensiedlung, wo wir einiges über die Kultur der Kelten erfuhren. Anschließend sahen wir uns im kleinen Keltenpark um, einem Freilichtmuseum mit einigen nachgebauten Häusern.

Am nächsten Tag bekamen wir bei einer Stadtführung durch Trier anhand einzelner Bauwerke die Geschichte und Entwicklung dieser ältesten römischen Gründung auf deutschem Boden erläutert. Von der weltbekannten Porta Nigra, die aufgrund ihres Alters auf einem tieferen Straßenniveau steht als jüngere Bauwerke, ging’s zum mittelalterlich geprägten Marktplatz. Dort erfuhren wir von der Konkurrenz zwischen Bürgern und Klerus. Nach einem Abstecher in das ehemalige jüdische Viertel gelangten wir zum Dom St. Peter. Er wurde bereits in der Antike mit einem quadratischen Grundriss als christliches Gotteshaus auf den Fundamenten einer wesentlich größeren Palastanlage errichtet. Seine Mauersteine sind heute noch an der Außenfassade erkennbar. Auch der nächste Zeuge römischer Baukunst wird heute als Kirche genutzt: Die ehemalige Palastaula, in der die römischen Kaiser die von dieser monumentalen Architektur eingeschüchterten Kelten und Germanen empfingen, ist heute eine evangelische Kirche. Die letzte Station bildeten die Kaiserthermen, die trotz ihres Namens nie als Bad genutzt wurden, sondern noch vor ihrer Eröffnung zu einer Kaserne für römische Legionäre umgebaut und im Mittelalter sogar in die Stadtbefestigung miteinbezogen wurden. Eines ihrer großen Fenster diente damals als Stadttor. 

Frisch gestärkt fanden wir nach der Mittagspause wieder an der Porta Nigra zusammen, wo uns ein Zenturio zur Verteidigung der römischen Stadt gegen die germanischen Barbaren antreten ließ. Ausgerechnet dieses kriegerische Bauwerk wurde später zu einer christlichen Kirche umgebaut, deren Spuren sich heute noch im Gemäuer finden und überlebte so die Jahrtausende. Diese Erlebnisführung war ein echtes Highlight. 

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Am nächsten Morgen besichtigten wir die Antikenabteilung des Rheinischen Landesmuseums Trier. Nach ausführlichen Informationen über die Stadtgründung bekamen wir ein Modell des römischen Triers, riesige Wand- und Fußbodenmosaike, einen 15 Kilo schweren Goldmünzenfund und zahlreiche Grabdenkmäler zu sehen, die wir zum Teil aus unserem Lateinbuch kennen, z.B. eine Unterrichtsszene oder eine Dame, die von ihren Sklavinnen frisiert wird.

Nachmittags marschierten wir zum Amphitheater, dessen Sitzränge sich an den Petrisberg anschmiegten und schon in der Antike in die Stadtmauer einbezogen wurden. Dort erwartete uns eine weitere Erlebnisführung, ein Gladiatorentraining mit einem „echten“ lanista (Besitzer einer Gladiatorenkaserne). Er referierte halbszenisch über die Entwicklung der Gladiatorenspiele aus Beerdigungsritualen, entlarvte Kampftechniken in Filmen oder den abwärtsgeneigten Daumen des Publikums als Mythen, bevor es ernst wurde: Wir übten in der Arena rennend mit einer Stange feste Ziele zu treffen, Netze zu werfen wie der murmillo (Netzkämpfer) und testeten die Stabilität von Schilden. Wer wollte, konnte danach die „Unterwelt“, den Keller unter dem Arenaboden erkunden. Dort hatte man bei Ausgrabungen noch Teile der antiken Bühnenmaschinen gefunden, mit denen Kulissen und Kämpfer in die Arena gehoben werden konnten. 

Auf der Rückfahrt machten wir noch im Historischen Museum der Stadt Speyer Station, denn dort läuft gerade eine Ausstellung über Valentinian I. Dieser Kaiser sicherte im 4. Jh. n. Chr. die Rheingrenze des römischen Imperiums, so dass die Rheinpfalz trotz Alamannen- und Germanenüberfällen in anderen Reichsteilen eine Blütezeit erlebte. Diesen wenig bekannten Teil spätrömischer Geschichte lernten wir mit einer klug konzipierten Führung auf durchaus gymnasialen Niveau kennen. 

Neben dem fachwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bei einer Exkursion ist der gruppendynamische Aspekt mindestens genauso wichtig. Auch in dieser Hinsicht war unser Übernachtungsquartier, die Jugendherberge in Bollendorf ein Glücksfall. Da wir in der „Einöde“ der Südeifel untergebracht waren, waren die Schülerinnen und Schüler für die Freizeitgestaltung aufeinander angewiesen. Es war schön zu sehen, wie allabendlich große Runden zusammenkamen und an Tisch(tennis)spielen, Musiktiteln erraten oder Stockbrotbacken ihren Spaß hatten.

Katja Vogelmann  

 

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!!! DER BEGINN WURDE AUF 17:30 VORVERLEGT !!!

Die Unterstufentheater-AG des Hermann-Hesse-Gymnasiums präsentiert Michael Endes märchenhafte Erzählung von dem Waisenmädchen Momo, das am Rand einer großen Stadt in einem Amphitheater lebt und von ihren Freunden wegen ihres guten Zuhörens geschätzt wird. Als eines Tages die grauen Herren in der Stadt auftauchen und den Menschen beginnen, ihre Zeit zu stehlen, versucht Momo verzweifelt den Kampf gegen die Zeiträuber aufzunehmen. Ob sie es schaffen wird, mit nichts als einer Schildkröte an ihrer Seite dem Heer der grauen Herren das Handwerk zu legen? Schenkt uns eure Zeit und findet es bei unserer Aufführung heraus! Eintritt auf Spendenbasis. (T: Bj)

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