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DSCF3240 470x352Wusstet ihr, wie eine Schlange ein ganzes Wildschwein frisst? Wusstet ihr, dass eine ungefährliche Schlangenart ein Hautmuster hat wie eine andere, aber giftige Schlange, um so Feinde abzuschrecken? Und wusstet ihr, dass Krokodile ihre Beute nicht abbeißen, sondern abreißen – wisst ihr wie das funktioniert? Solche spannenden Fragen wurden bei der Reptilienführung den Schülern der drei sechsten Klassen des HHG am 8. und 9.11.2012 in der Wilhelma beantwortet. Begleitet wurden die Klassen am 8.11.12 von Frau Lauff und Herrn Birk und am 9.11.2012 durch Herrn Groß und Herrn Folter. Bei der Reptilienführung durfte man sogar eine echte Schlange auf den Arm nehmen und streicheln – eine faszinierende Erfahrung. In der Wilhelma waren wunderschöne heimische, aber auch exotische Tiere zu sehen.

Am Donnerstag, den 22.11.2012, werden ab 16.00 Uhr die beiden Projekte „Vorbilder-Stärken-Kompetenzen“ ihren Abschluss finden.

Bei beiden Projekten ging es darum, dass Schülerinnen und Schüler in Klasse 10 sowie in der Kursstufe 2 nach einer computergestützten Analyse ihrer Interessen und Stärken die passenden Berufsfelder finden konnten. Danach hatten sie die Chance, diese Berufsfelder durch Vorstellungen und Gespräche in entsprechenden Unternehmen genauer kennen zu lernen. Alle Schüler hatten die Chance, in mindestens 3 Unternehmen etwas über das angestrebte Berufsziel zu erfahren.

Im letzten Schritt geht es nun darum, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren.

Dazu wird ein „World Café “ inszeniert.

Carina Salzer und Josia Sturm beim Bundescup. Foto: HHG Foto: Schwarzwälder-Bote„Spielend Russisch lernen“. So lautet das Motto des Bundescups für Russischlerner in Deutschland. Auch Carina Salzer (K1)und Josia Sturm (K2), zwei Schüler des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) , stellten sich im Oktober diesem Bundeswettbewerb.

Im Europapark Rust wurde der Bundescup ausgetragen. Durch ein Spiel mit immer wieder erscheinenden Aufgabenkärtchen sollte die russische Sprache gelernt werden. Dabei war es vor allem wichtig, sich an das richtige Wort zu erinnern.

Projektteilnehmer mit Syntrion-Mitarbeiterin Stephanie Schnitzhofer. Foto: Henriques Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Abitur und was dann? Ein Schulterzucken und „keine Ahnung“, ist die Antwort vieler Schüler – selbst in den Abschlussklassen. Es ist auch keine leichte Aufgabe, mit 17 oder 18 Jahren die Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen. Wer sich jedoch im Vorfeld nicht gründlich informiert und mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung oder ins Studium geht, kann Pech haben. Denn nicht selten klaffen Vorstellung und Realität auseinander.

Entsprechend wichtig ist eine frühe Berufsorientierung. Um die Schüler für unterschiedliche Berufsfelder zu sensibilisieren und die Kontaktaufnahme zu Firmen zu erleichtern, startete im Jahr 2010 das Projekt „Vorbilder – Stärken – Kompetenzen“. Umgesetzt wird die Hilfe zur vertieften Berufsorientierung an Gymnasien vom Steinbeis-Innovationszentrum Hochschule Pforzheim im Auftrag des Landesministeriums für Finanzen und Wirtschaft sowie der Agentur für Arbeit Calw. In einem mehrstündigen Workshop werden dazu mit den Schülern Kompetenzanalysen durchgeführt, um die individuellen Stärken und Interessen zu ermitteln.

Mit einer Umfrage wollen Gymnasiastinnen die Vorstellungen zum Lebensabend sowie der Form der Betreuung zusammentragen, wie hier im KaffeeTreff. Das Bild zeigt von links: Charlotte Detzel, Elisa Kuppetz, Paula Liske, Annika Kleiner, Helmut Schill und Hanna Pfrommer. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-BoteCalw-Wimberg/Alzenberg. Wie und wo man gerne alt werden möchte, darüber sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Vor diesem Hintergrund erkundigen sich jetzt drei Schülerinnen in den Stadtteilen Wimberg und Alzenberg nach den individuellen Vorstellungen für den Lebensabend.

Nach der vorbereitenden konzeptionellen Planung in Zusammenarbeit mit der Pflegeeinrichtung Haus auf dem Wimberg haben die Gymnasiastinnen eine Umfrage gestartet. Elisa Kuppetz, Annika Kleiner und Hanna Pfrommer gehen dabei den Fragen nach, wie das derzeitige Wohnumfeld aussieht und wie man sich den Ort des Altwerdens vorstellt. Außerdem sind ihnen die Wünsche nach eventuellen Betreuungs- und Pflegeformen wichtig. „Die Antworten sollen in ein Konzept einfließen, das sich dann auch mit den Möglichkeiten von anderen Arten der Betreuung befasst“, erläuterte Monika Volaric, die Hausleiterin des Altenheims, dazu. Möglicherweise entstehe so ein Beitrag für den Wandel des Betreuungsangebots in ihrem Haus.

image1 470x333Die sechsten Klassen des Hermann Hesse-Gymnasiums waren am Montag zu Gast in der Calwer Stadtbibliothek. Wie im Kooperationsvertrag zwischen Schule und Bibliothek vorgesehen, besuchten die Schüler eine Autorenlesung im Rahmen der Frederick-Wochen zur Leseförderung. Die Aktion war aber weitaus mehr als nur eine Lesung – sollten doch die Kinder auch dazu animiert werden, Spaß an der Sprache zu entwickeln und mit Lauten zu experimentieren.
Timo Brunke bezeichnet sich selbst als „Wortkünstler“. Dass der Dichter und Schriftsteller auch eine Ausbildung als Sprecher hat, wurde gleich zu Beginn offenkundig: Mit einem sehr lebhaft vorgetragenen Gedicht aus Wörtern, die sicher nicht im Duden stehen, hatte er von Anfang an die Aufmerksamkeit seiner jungen Zuhörer. Da die Schüler selbst aktiv werden sollten, waren die Klassen in zwei Gruppen bei der Lesung, wobei sich die Programme unterschieden.

Nachdem das HHG das BoriS-Berufswahlsiegel im vergangenen Schuljahr zugesprochen bekam, steht dieses Schuljahr im Zeichen davon, bisherige Aktivitäten zu überdenken, eventuell auszubauen, und neue Aktivitäten zu starten.

Hilfreich ist für das HHG dabei die Tatsache, dass wir über mehr als 20 Partner verfügen, die uns bei unseren Vorhaben unterstützen.

So können wir in der kommenden Woche insgesamt 4 besondere Angebote machen:

  • etliche Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sowie der Kursstufe 2 sind bei Unternehmenserkundungen im Rahmen des Projekts „Vorbilder-Stärken-Kompetenzen“.
  • Unser Bildungspartner, die Innere Medizin am Kreisklinikum Calw-Nagold, wird in Person ihres Leiters Professor Martin Oberhoff am Montag, den 5.11.2012, einen Überblick über die medizinischen Berufe, die Anforderungen an die Menschen und die möglichen Wege dahin geben.
  • Am Donnerstag, den 8.11.2012, starten wir mit einem neuen Angebot derAgentur für Arbeit Nagold-Pforzheim. Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 können bei Tests überprüfen, ob die von ihnen angepeilte Studienrichtung mit ihren Fähigkeiten übereinstimmt.
  • Am Freitag schließlich wird es ebenfalls von derAgentur für Arbeit Nagold-Pforzheim einen Überblick über insgesamt 9 Studienrichtung geben, was dazu dient, sich die passenden Richtungen für den Studientag am 21.11.2012 auszusuchen.

Weitere Projekte sind in Vorbereitung, neben den laufenden Projekten im Unterricht, und hier insbesondere in den beiden Seminarkursen.

Großes Lob zollte Schulleiter Rüdiger Herrscher (rechts) den Projektteilnehmern von Hesse Solution. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Wie berichtet, hat die Schülerfirma HesseSolutions des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) den landesweit dritten Platz beim Bildungspreis der Würth-Stiftung errungen. Jetzt stellten die Jugendlichen das Unternehmen vor.

Im Seminarkurs „Wirtschaft & Technik“ erarbeiteten sie systematisch die Gründung und den Aufbau der Schülerfirma. „Die gewissenhafte Bearbeitung von Aufträgen ist dabei das Herzstück der Firma“, sagte Josua. Neben der Firma entwickelte sich deshalb quartalsweise auch der Seminarkurs, wie die Schüler in ihrer Dokumentation darstellten. Mit Kontakten zu den Firmen Seuffer, Energie Calw sowie Strähle + Hess erhielt HesseSolutions dann Aufträge.

FranzTHEATIm Rahmen des Französischunterrichts der Kursstufe 2 besuchten die Schülerinnen und Schüler am 13. Oktober eine Vorstellung von Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran (Éric-Emmanuel Schmitt) im Zimmertheater in Tübingen sowie am 17. Oktober eine Vorstellung von Antéchrista (Amélie Nothomb) im Alten Schauspielhaus in Stuttgart.

Die Calwer Schüler bei der Preisverleihung im Neuen Schloss. Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Mit seinem Schulprogramm „Neue Wege in Bildung und Ausbildung“ will das Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) Schüler über eine Öffnung für außerschulische Bildungspartner durch mehr Wirklichkeitsnähe und Handlungsorientierung besser auf das Leben nach der Schule in Studium oder Beruf vorbereiten.

So entstand in Kooperation mit inzwischen 26 Bildungspartnern eine neues und umfassendes Programm, das im Juni 2012 mit der Verleihung des BORIS- Berufswahlsiegels einen ersten großen Erfolg vorweisen konnte. Das naturwissenschaftliche Arbeiten im Bereich des Fächerverbundes „Naturwissenschaft & Technik“ wurde mit der Theoprax-Methode ebenfalls an zeitgemäße methodische und didaktische Erfordernisse angepasst; Schülerinnen und Schüler werden systematisch und fächerverbindend mit Methoden des Projektmanagements vertraut gemacht und lernen, kleinere oder auch größere Projektaufgaben selbstständig zu lösen.

Suedtirol 470x352Wie jedes Jahr startete die Kursstufe 1 in der zweiten Schulwoche früh morgens nach Südtirol. Am 15.09.2012 um kurz nach 7:00Uhr verließ der Bus mit dem Lieblingsbusfahrer der ganzen Stufe, unserem Vitali, den Alten Bahnhof. Nach einigen Stunden Fahrt gab es auch schon den ersten Programmpunkt: den Zwischenstopp in Innsbruck. Nach der Besichtigung der Hofkirche und des „Goldenen Dachl“ durften sich die Schüler in Kleingruppen aufmachen, die schöne Tiroler Stadt zu besichtigen –und natürlich ihren Hunger stillen.
Nachdem sich alle wieder im Bus eingefunden hatten, ging es weiter nach Südtirol ins Hotel Schwarzhorn. Schnell waren Zimmer bezogen und alles ausgepackt. Die hungrigen Mägen trieben uns alle pünktlich ins Restaurant, wo ein leckeres 3-Gänge-Menü auf uns wartete. Zum Ausklang des ersten Abends gab es einen Spieleabend, der sogar den größten Skeptikern viel Freude bereitete.

Foto: Schwarzwälder-BoteIm Schuljahr 2011/2012 haben Schüler der zehnten Klasse des Hermann Hesse-Gymnasiums die DELF-Prüfung Französisch, Niveau B1, abgelegt. Alle haben mit gutem bis sehr gutem Erfolg bestanden. Das Diplom haben erlangt: Ingeborg Eberhard, Rahel Hofacker, Sinthias Pitzalis, Patricia Beuter, Mona Trenkner, Doreen Walter, Nicola Kusmitsch, Yasemin Bagciman, Nicolai Jackstadt und Johanna Jackstadt. Das international anerkannte Diplom wird vom Institut français de Stuttgart im Auftrag des französischen Erziehungsministeriums vergeben und ermöglicht in Verbindung mit dem deutschen Abitur den Zugang zu den französischen Universitäten.

Schüler, hier Madeleine Werz, präsentieren im Gemeinschaftsraum des Calwer Krankenhauses ihre Arbeiten. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Ein Krankenhaus ist der Ort, den man aufsucht oder aufsuchen muss, wenn man wieder gesund werden will. Für den einen oder die andere ist es auch die letzte Station des Lebensweges, wenn keine Heilung mehr möglich ist. Das Calwer Krankenhaus darüber hinaus auch als Ort der Begegnung zwischen Patienten, ihren Besuchern und den Mitarbeitern im Pflegedienst wahrnehmbar zu machen, das hat sich der Förderverein „ganz nah“ als Aufgabe gestellt. Die Vereinsverantwortlichen um den Vorsitzenden Ewald Prokein wollen das durch vielfältiges Engagement ermöglichen und fördern.

Zum Beispiel auch durch Ausstellungen. „Gemischte Gefühle“ lautet der Titel derjenigen, die jetzt im Rahmen einer Vernissage im Gemeinschaftsraum eröffnet wurde. Vor den Sommerferien hatte der Verein Kontakt zu den Kunstlehrern der Calwer Gymnasien aufgenommen und offene Ohren für den Wunsch gefunden, mit Werken von Schülern aus dem jeweiligen Kunstunterricht eine Ausstellung zusammenzustellen.

Vielleicht 470x311Calw. Es war nicht das erste Mal, dass Schüler auf dem Platz des Golfclubs Bad Liebenzell übten. Für die zwölfköpfige Gruppe des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) war es freilich eine Premiere.

Die Arbeitsgemeinschaft am Calwer Innenstadtgymnasium, die im April begonnen hatte, ging gestern zu Ende. Keine Frage: Allen hat es Spaß gemacht. Ob er das Angebot des Clubs annimmt und weiter macht, weiß Lukas Fischer noch nicht genau. So geht es den meisten Schülern aus den Klassenstufen 6 bis 8. Sie könnten nächsten Sommer noch eine Saison dranhängen. In den 150 Euro, die das dann kostet, sind Trainerstunden und Ausrüstung eingeschlossen.

MetzKuhnAm frühen Morgen – genauer gesagt um 7.15 Uhr (!) – des 17. September 2012 war es so weit. Fast alle Schülerinnen und Schüler des Französisch-Neigungskurses der Kursstufe 2 des HHG fanden sich zusammen mit ihrem Lehrer, Herrn Kuhn, am ZOB ein, um von hier aus nach Frankreich aufzubrechen. Ein kleiner und gemütlicher Bus des Bad Liebenzeller Taxi- und Busunternehmens Klitzke wartete bereits auf uns.

Die rund dreieinhalb Stunden dauernde Busfahrt verlängerte sich unerwarteterweise durch eine längere Polizeikontrolle an der deutsch-französischen Grenze hinter Saarbrücken, sodass wir erst mit einiger Verspätung in der Hauptstadt Lothringens ankamen. Nachdem uns unser Busfahrer sicher durch die vielen baustellenbedingten Umleitungen ins Stadtzentrum, an die Place de la République, manövriert hatte, eilten wir bei schönstem Sonnenschein, von den freundlichen ockergelben Fassaden der Altstadt nur am Rande Notiz nehmend, zum Office de Tourisme der Stadt, welches sich bei der Kathedrale Saint-Étienne befindet.

Andreas Lächler, Saskia Esken, Gerd Haselbach, Andreas Hirsch und Rüdiger Herrscher (hinten von links) freuen sich mit den neuen Fünfern über die Streichinstrumente. Foto: Hölle Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Der Bogenstrich ist schon ganz schön elegant, das Zusammenspiel mehr als passabel, und die Töne sitzen auch. „Hut ab, was nach einem Jahr rauskommt“, sagte der Leiter des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG), Rüdiger Herrscher, deswegen gestern völlig zu Recht.

Dass die Schüler der Streicherklasse 6 c unter der Anleitung von Eva-Maria König und Philipp Ratz in der Tat viel gelernt haben, davon konnten sich auch Andreas Lächler, der Vertriebsleiter der Energie Calw (ENCW), Vorstandssprecher Gerd Haselbach von der Raiffeisenbank im Kreis Calw und Andreas Hirsch, Privatkundenberater bei der der Sparkasse in Calw, überzeugen. Zu diesem illustren Kreis hätten eigentlich auch je noch ein Vertreter der Landesstiftung Baden-Württemberg und des Vereins „Oben Auf“ gehört.

KUNSTGN 440x470Eröffnung am Sonntag den 30.9.2012 um 16.00Uhr im Gemeinschaftsraum des Calwer Krankenhauses.

Schüler des Hermann Hesse-Gymnasiums beeindruckten ihr Publikum mit einer exzellenten Darbietung von Hesses Lyrik. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-BoteVon Bettina Bausch Calw. „Seltsam schöne Hügelfluchten, dunkle Berge, helle Matten, rote Felsen, braune Schluchten, überflort von Tannenschatten …“ Mit diesen Zeilen aus Hermann Hesses Gedicht „Schwarzwald“ begrüßten die Schüler des Literatur- und Theaterkurses am Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) die Besucher.

Der romantisch gelegene neue Literaturgarten war so recht geeignet für dieses Thema. „Mit unserem Projekt ›InterHesse-halber‹ wollen wir Ihnen heute die Lyrik Hermann Hesses in klar ver- ständlicher Art und Weise näherbringen“, kündigte Michel Herzberg an. Eine wahrlich nicht einfache Aufgabe bei der fast unüberschaubaren Vielfalt. Doch die Pennäler zogen sich gekonnt aus der Affäre.

Calw. Für insgesamt 219 Schüler hat gestern ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Am Stammheimer Maria von Linden-Gymnasium (MvLG) wurden 138 neue „Fünfer“ willkommen geheißen, am innerstädtischen Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) waren es 81. Der Empfang war an beiden Schulen herzlich. Den Neuen sollte schließlich die Angst vor ihrer künftigen Schule genommen werden. „Ihr startet in ein neues Abenteuer. Aber ihr werdet hier viele Freunde finden“, meinte beispielsweise die Schulleiterin des MvLG, Birgit Scholl. Darüber hinaus würde es auch viele Erwachsene geben, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen würden. Die Lehrer natürlich, aber auch der Hausmeister oder die Mitarbeiterinnen im Sekretariat.

Ähnlich äußerte sich Rüdiger Herrscher. „Lachen gehört zum Schulalltag. Und Lernen heißt auch Fehler machen“, sagte der Schulleiter des HHG.

Herrscher wartete mit einer wesentlichen Neuerung auf. In einer Doppelstunde pro Woche werden in den drei fünften Klassen in den Fächern Englisch, Deutsch und Mathematik zwei Lehrer gleichzeitig unterrichten. Die Schüler würden sich in ihren Leistungen immer stärker unterscheiden. Dies hänge nicht nur mit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zusammen, so der Schulleiter. Auch steige an den Gymnasien, was zu begrüßen sei, der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund. Sie bedürften oftmals in den Fremdsprachen einer zusätzlichen Förderung.

Es ginge bei dem neuen Angebot, das es eine Stunde pro Woche in den Fächern Mathematik, Englisch und Französisch auch in den achten Klassen gibt, nicht nur um die Schwächeren. Es sollen auch die guten Schüler gefördert werden. Und die Lehrer wollen sich um den „Mittelbau“ kümmern, also die durchschnittlich bis durchschnittlich-guten Pennäler, die bei der Förderung der Schwächeren und Begabten oft zu kurz kommen.

Dass es am knapp 1000 Schüler zählenden Maria von Linden-Gymnasium neben dem reinen Unterricht ein vielfältiges Angebot gibt, darauf gingen verschiedene Schüler ein, die sich, weil sie schon einige Jahre da sind, als „alte Hasen“ vorstellten. Bevor die neuen Fünfer mit ihren fünf Klassenlehrern ihren künftigen Lernort erkundigen konnte, erläuterte Elternbeiratsvorsitzender Lutz Sprenger, wie er die Abkürzung MvLG versteht: Mit viel Liebe gemacht. „Habt Spaß, habt Freude, sagt aber auch, wo euch der Schuh drückt“, empfahl er den Anfängern.

Saskia Esken, Elternbeiratsvorsitzende am HHG, wünschte den neuen Fünftklässlern, dass sie sich an ihrer neuen Schule schnell zurecht finden. Dazu trage sicherlich bei, dass die erste Woche dem Kennenlernen dient.

Von Alfred Verstl und Hans-Jürgen Hölle

Viele Fragen an Christiane Merker-Ankermann, Pflegedienstleiterin im Haus auf dem Wimberg, hatten Sintia Pitzulin, Katharina Dalcolmo und Ingeborg Eberhard (von links). Foto: Kunert Foto: Schwarzwälder-BoteCalw/Bad Liebenzell. Großer Bahnhof für 17 Schülerinnen des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) Calw in der Bad Liebenzeller AOK-Klinik: Einen Tag lang warben gestern Vertreter verschiedener Träger sozialer Dienstleistungen im Kreis um die Aufmerksamkeit der Elftklässlerinnen.

Ein Schuljahr lang werden sie sich im Gegenzug mit der Arbeit der sozialen Dienste beschäftigen und im Rahmen des Seminarkurses „Menschen – Würde – Wirtschaft“ eigene Geschäftsmodelle für nicht-kommerzielle, aber auch nicht-ehrenamtlichen Dienstleistungen im Sozialbereich entwickeln.

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