header hhg mobile schmal

Hier ist bis etwa 10. September Pause. Dann werden neue Nachrichten, Termine und Berichte hier erscheinen.

Bis dahin wünschen wir allen mit dem HHG verbundenen Menschen eine schöne, anregend-erholsame Sommerzeit.

Neues Bild1 470x309Abiturjahrgänge haben verschiedene Instrumente und Rituale entwickelt, um sich der Schule und auch sich selbst in Erinnerung zu halten.

Es gehört dazu eine zuweilen gelungene Abizeitung, der jetzt sich verabschiedende Jahrgang hatte nicht die Gabe, diese besonders gelungen zu gestalten.

Ein Abiball mit originellen und intelligenten Beiträgen ist ein ebensolches, wenngleich rares Element. Man erinnert sich gerne an eine Rede, die verschiedene Mitglieder der Lehrerschaft bissig karikierte. Andere Reden bleiben ob ihrer Selbstverliebtheit oder der Abwesenheit jeglichen rhetorischen und intellektuellen Bemühens in weniger positiver Erinnerung.

Ob Arzt, Fotograf, Kriminalkommissar oder Mechatroniker, spannende Einblicke in die verschiedensten Berufsbilder sowie Erfahrungen aus erster Hand – genau das bot das Projekt „Vorbilder – Stärken – Kompetenzen“ den Schülern der 9. Klassen am Hermann Hesse- Gymnasium. Gemeinsam mit dem Steinbeis-Innovationszentrum für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim wurden engagierte Schülerinnen und Schüler mit Unternehmen aus der Region zusammengebracht. Die Besonderheit in diesem Jahr war, dass das Projekt von der Schule in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Bildungspartnern selbst gestemmt werden musste. Lehrer Michael Meier-Baumann, der Motor des Projekts, war erfreut: „Es war sehr schön zu sehen, dass viele Unternehmen bereitwillig ihre Türen für die Schülerinnen und Schüler öffnen.“

35 Teilnehmer der 9. Klassen nahmen im Mai 2014 zunächst am Joblab-Programm teil. Die Schülerinnen und Schüler führten dabei zunächst eine Kompetenzanalyse mit ihren individuellen Stärken und Potenzialen durch. Anschließend stellte sich jeder von ihnen einen „Wunschzettel“ mit den jeweils spannendsten Berufsfeldern zusammen, welche sie gerne in der Praxis erkunden würden. Für die Praxiseinblicke wurden Mentoren in Unternehmen gesucht, die die jeweiligen Berufe in kurzen, aber eindrucksvollen Zusammentreffen vorstellten.

Schüler des HHG und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen trafen sich zu einem Gedankenaustausch und präsentierten Arbeitsergebnisse. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-BoteCalw-Wimberg. Raus aus der Schule und rein in den beruflichen Alltag. Diesen Schritt erlebten zehn Schülerinnen und zwei Schüler der 11. Klassenstufe des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) bei ihren Seminarkursen „Menschen-Würde-Wirtschaft“.

Begleitet sowie betreut wurden sie dabei von ihren Lehrern Jürgen Stolle und Ingolf Barth sowie von Mitarbeitern in den sozialen Einrichtungen, in denen sie sich engagierten. Bei einer Präsentation stellten die jungen Akteure jetzt in der Pflegeinrichtung Haus auf dem Wimberg ihre Ergebnisse vor.

In diesem Seniorenheim haben einige Schüler eine Woche lang eine „Frühlingsakademie“ für die Bewohner organisiert. Für 15 Veranstaltungen, wie Seniorengymnastik, Zeichnen und Malen oder einen Oma-Opa-Enkeltag, gewannen sie geeignete ehrenamtliche Gruppenleiter. Selbst OB Ralf Eggert ließ sich breitschlagen und las an einem Abend lustige Lausbubengeschichten. Er könne dies ausgezeichnet, so Heimleiterin Monika Volaric.

„Wir haben gelernt, wie wertvoll es ist, auf Menschen zuzugehen, um sie für die Senioren zu gewinnen“, berichteten die Elftklässler. Und Pflegedienstleiterin Christine Merker-Ankermann war wichtig: „Uns geht es vor allem darum, die Türen zu öffnen, damit Menschen hereinkommen, hier Kaffee trinken und Begegnungen mit unseren Hausbewohnern haben.“

Drei Pennäler hatten im Calwer Krankenhaus fleißig Akten ausgewertet, um herauszufinden, was bei Patienten, die mit Herzinfarkt eingeliefert werden, in der Rettungskette verbessert werden könnte.

Nach ihrer Meinung könnte durch entsprechend schnelle, ineinandergreifende Kommunikation noch mehr Zeit eingespart werden, da es bei diesem lebensbedrohlichen Krankheitsbild auf jede Minute ankommt. „Ihr habt jetzt viel über ein gefährliches und spannendes Krankheitsbild erfahren und gelernt, dass bei Notfällen die Zusammenarbeit der Beteiligten besonders wichtig ist“, unterstrich der leitende Arzt Martin Oberhoff.

Eine weitere Schülergruppe war bei der Calwer Wohnungslosenhilfe Erlacher Höhe tätig. Dabei suchten die jungen Leute für die mittellosen Bewohner nach Freizeitmöglichkeiten, die nicht automatisch mit Kosten verbunden sind. Ihnen gelang es, die oft obdachlosen Menschen gegenüber vorhandenen Berührungsängste abzubauen. „Wir haben gelernt, dass Sie ganz andere Probleme haben, als wir es gewohnt sind“, hoben sie hervor.

Das Ergebnis ihrer Arbeit will die Gruppe jetzt noch zusätzlich in einer Broschüre zusammenfassen. „Egal wo sie später einmal arbeiten werden, die Erfahrung, die sie gemacht haben, nehmen sie für ihr ganzes Leben mit“, unterstrich Joachim Widmann von der Erlacher Höhe.

„Wir haben Werbestrategien entwickelt, um junge Menschen für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) in AOK-Kliniken zu gewinnen“, berichtete eine Vertreterin der vierten Gruppe. Die Schüler haben in Zusammenarbeit mit der AOK- Rehaklinik Bad Liebenzell eine Broschüre erstellt. „Sie ist so gut, dass wir sie auch an anderen AOK- Stützpunkten auslegen möchten“, lobte AOK-Geschäftsführer Claus Bannert. Es sei für seine Kasse wichtig, „die FSJler zu erreichen“. Dies könnten junge Menschen bei ihren Altersgenossen am besten.

Von Bettina Bausch

EssenreichtReduziert 470x331Mit dem Thema „Ernährung in einer globalisierten Welt“ haben sich bei den diesjährigen Projekttagen Schülerinnen und Schüler des Hermann Hesse-Gymnasiums sowie der Heinrich Immanuel Perrot-Realschule Calw intensiv auseinandergesetzt. Unterstützt wurden sie dabei von zwei ehrenamtlichen studentischen Mitarbeitern des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend). Ihre Erkenntnisse möchten die Projektteilnehmer hiermit unbedingt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Davon ausgehend haben sie einige Vorschläge erarbeitet, die wir in unserem Alltag umsetzen könnten bzw. sollten:

London Bilder Schwarzes Brett.001Eine erlebnis- und lehrreiche Woche in London verbrachten Schülerinnen und Schüler aus der Kursstufe 1.

Die Schüler bekamen ein Zertifikat des Fraunhofer Instituts, auf dem der Inhalt ihres Projektes kurz dargestellt ist und die während des Projektes erlernten Kompetenzen aufgelistet sind. Foto: HHG Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. In den vergangen Monaten haben sich die Schüler der Klasse 10a des Hermann Hesse-Gymnasiums mit Projektaufträgen beschäftigt, die ihnen vom Fraunhofer Institut gestellt worden waren. Die Themen waren hierbei überaus interessant und vielfältig.

Sie reichten von der Speicherung regenerativer Energien bis zu Recyclingmethoden von Schuhen oder ehemaligen Flugzeugbodenplatten. Jetzt fanden die Abschlusspräsentationen der vier Gruppen statt.

Dieser Anlass bot den Schülern die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer monatelangen Arbeit anhand von kurzen Referaten zu präsentieren. Daraufhin erhielten sowohl die Auftraggeber als auch die Lehrer die Gelegenheit, abschließende Fragen zu stellen und gegebenenfalls Anmerkungen zu dem Erarbeiteten zu machen.

Mit spöttischen Liedern wie „Schwer wie Blei“ machten sich die Insulaner über Emily lustig. Foto: HHGCalw. Das Musical „Voll abgehoben“ präsentierte der Unterstufenchor des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) unter Leitung von Britta Schwarte zwei Mal im Forum am Schießberg.

Kunstlehrerin Sarah Schell hatte mit der Klasse 6a ein Bühnenbild gestaltet, das die Zuschauer auf die einsame Insel Makana Mana Male versetzte. Je nach Stimmung war die Leinwand himmelblau oder stürmisch-grau gestaltet. Mit spöttischen Liedern wie „Schwer wie Blei“ machten sich die Insulaner über Emily lustig, weil sie aus lauter Langeweile wegfliegen will. Originell war der „Muschelrap“, bei dem die Insulaner mit echten Muschel rappten.

Die Schauspieler übertrafen sich gegenseitig mit hervorragenden Leistungen. Foto: HHG Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Wer dachte, es sei nicht möglich, eine Kriminalnovelle als Theaterstück zu inszenieren, konnte sich vom Gegenteil überzeugen. Unter der Regie von Gisela Schieß präsentierte die Oberstufentheater-AG des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“ im Forum am Schießberg.

Dass dieses kaum mehr als solches identifizierbar war, ist den genialen Einfällen von Kunstlehrer Steffen Folter zu verdanken, der eine detailverliebte und variantenreiche Kulisse erschuf. Umbau und Technik wurden von Jenny Haug, Maren Röckle, Michael Baumann und Simeon Faiß bewältigt.

Die Schauspieler übertrafen sich gegenseitig mit hervorragenden Leistungen. Überragend: Lennart Kost, Meister der ausdrucksstarken Mimik und Gestik, in der Rolle des seelisch verstörten Goldschmieds René Cardillac, der die Liebe zwischen seinem Lehrling Olivier (Raoul Bumiller) und seiner Tochter Madelon (Lisa-Marie Weinhold) nicht billigt.

Mit unfassbarer Leichtigkeit wechselt Kost dabei zwischen verschiedensten Gefühlsausdrücken. Raffiniert wird die innere Zerrissenheit Cardillacs durch das sanftmütige Engelchen (mit Hingabe gespielt von Joy Bott) und das destruktive, vereinnahmende Teufelchen (variantenreich und stimmgewaltig verkörpert durch Rockröhre Alicja Mrocz­ka) veranschaulicht, die versuchen, den alten Goldschmied zum Guten zu überreden beziehungsweise zum Bösen zu verführen.

Auch die Junge Philharmonie Calw macht bei den Schulorchestertagen Baden-Württemberg natürlich mit. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Musik liegt in der Luft. Zum ersten Mal finden die Schulorchestertage Baden-Württemberg in Calw statt. Schüler aus allen Landesteilen treffen sich vom 21. bis zum 23. Juli, um gemeinsam zu musizieren.

Bei dem dreitägigen Orchesterfestival begegnen sich 20 Orchester aus allen Schularten mit insgesamt mehr als 700 Mitwirkenden in der Hermann-Hesse-Stadt. So musizieren als Ensemble, Schul- oder Klassenorchester unter anderem Schüler aus Altensteig, Hockenheim, Schwäbisch Gmünd und Bad Friedrichshall. Die Schulen der Stadt Calw sind mit mehreren Orchestern vertreten: die Bläsergruppe der Klasse 3A der Wimbergschule, die Streicherklassen 5B und 6C des Hermann Hesse-Gymnasiums, das „Bloody-Mary-Orchestra“ des Maria von Linden-Gymnasiums und die Junge Philharmonie Calw.

Malestroit 2014 470x352Vom 26.Mai bis zum 06. Juni verbrachten wir, 32 Schüler des Hermann-Hesse Gymnasiums und der Realschule mit unseren begleitenden Lehrern Frau Haas, Herr Birk (HHG) und Frau Westphal (RSC) 10 Tage in Malestroit in der Bretagne. Nachdem uns unsere französischen Austauschschüler schon im Oktober vergangenen Jahres besuchten, durften wir nun ihre Heimat und den Alltag dort kennenlernen. Bei meist schönem Wetter besichtigten wir interessante Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den „Mont Saint Michel“, ein ehemaliges Kloster mitten im Meer, welches sogar Weltkulturerbe ist.

Schulorchestertage 333x470Die nun zum siebzehnten Mal stattfindenden Schulorchestertage des Landes Baden-Württemberg machen dieses Jahr Station in Calw. Dem Hermann Hesse-Gymnasium wird bei dieser Zusammenkunft von Schulorchester aus dem ganzen Land die Rolle des Gastgebers zuteil. Natürlich wirken auch die Instrumentalensembles des HHG (in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Calw) bei diesem musikalischen Fest mit. Drei Tage, vom 21. bis zum 23. Juli, wird die Calwer Kernstadt, und besonders der Schießberg, erfüllt sein von orchestralen Klängen. Ein besonderes Highlight wird der Auftritt zweier chinesischer Schulorchester am 23. Juli 2014 bilden.

JAZZamSBLängst ist die Renninger BOW TIE Bigband über die Grenzen der Region hinaus bekannt für erstklassige Musik. Karl Farrent, Solo-Trompeter der SWR Bigband, hat in den letzten 20 Jahren aus der Band ein hörbares Ensemble geformt, das mit dem kompakten Sound einer eingespielten Bigband zu überzeugen weiß. Mit immer neuen Programmen begeistern die Instrumentalisten zusammen mit hochkarätigen SängerInnen das Publikum.

Dabei wird Swing und Mainstream-Jazz mit Pop und Rock zu einer stimmigen Melange gemischt, die die Zuhörer mitreißt. Das Repertoire reicht dabei von den Klassikern der Swing-Ära von Basie und Ellington, über die moderne Bigband-Literatur von Herbolzheimer, Goodwind und anderen bis hin zu exklusiv für die Band geschriebenen Kompositionen und Arrangements des Bandleaders Karl Farrent.

Hannah Riedel schneidet mit 1,1 ab

Calw. Im Rahmen einer Feierstunde in der Calwer Aula nahmen 73 Absolventen des Abiturjahrgangs 2014 am Hermann Hesse-Gymnasium ihr Reifezeugnis aus den Händen von Schulleiter Rüdiger Herrscher in Empfang.

Gleich 19 Mal wurden Zeugnisse mit einer 1 vor der Kommastelle ausgehändigt. Mit herausragenden Abschlüssen wurden Daniel Sturm, Mona Trenkner und Doreen Walter jeweils mit der Gesamtnote 1,2 hervorgehoben, Hannah Riedel erzielte mit der Traumnote 1,1 das beste Ergebnis ihres Jahrgangs.

Leistungspreise für sehr gute Abschlüsse mit einem Durchschnitt bis 1,6 erhielten Joy-Michelle Bott, Julia Pfrommer, Ann-Kathrin Prang, Hannah Riedel, Maren Röckle, Alexej Ruppel, Daniel Sturm, Mona Trenkner und Doreen Walter.

Hannah Riedel und Mona Trenkner wurden jeweils für ein Stipendium bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Ein E- Fellows-Stipendium für herausragende naturwissenschaftliche Leistungen erhielten Julia Pfrommer, Hannah Riedel, Alexej Ruppel, Daniel Sturm, Mona Trenkner und Doreen Walter.

Den Stober-Preis für überragende Leistungen in Musik erhielt Hannah Riedel, für überragende Leistungen in Latein wurden Alexej Ruppel und Daniel Sturm mit einem Preis der Stiftung Humanismus Heute ausgezeichnet.

Die Schnabel-Medaille für überragende Leistungen in Geschichte wurde Daniel Sturm verliehen. Den Scheffel-Preis als Jahrgangsbeste im Fach Deutsch erhielt Doreen Walter.

Mit dem Schulpreis Ökonomie konnte sich Julian Riemenschneider für seine Leistung ebenso bestätigt fühlen wie Daniel Sturm mit dem Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielten Doreen Walter, Sebastian Fix, Anna Greule, Fabian Seidt und Christina Todt, der Sozialpreis des Fördervereins für herausragendes soziales Engagement wurde an Jenny Haug überreicht.

Die Fünftklässler des Hermann Hesse-Gymnasiums präsentierten beim Spendenkonzert in der katholischen Kirche in Heumaden einen Tanz zu afrikanischen Klängen. Foto: Selter-GehringFoto: Schwarzwälder-BoteCalw-Heumaden. Unter Leitung von Sabine Rikker bewiesen Schüler der Musikprofilklassen des Hermann-Hesse-Gymnasiums (HHG) Calw getreu dem Motto der diesjährigen Misereor-Spendenaktion „Mut zur Tat“. Sie hatten zu einem Abendkonzert in die Heilig-Kreuz-Kirche in Heumaden eingeladen und die Besucher zu Spenden für das katholische Hilfswerk aufgerufen.

Die Chöre der fünften sowie der achten, neunten und zehnten Klassen wurden von Instrumentalensembles und -solisten der jeweiligen Klassenstufen begleitet. Den Auftakt des Konzerts, das mit „Abend wird es wieder…“ überschrieben war, machte Sirien Söffky (Sopran) begleitet von Zoe Werner und Nikolai Wagner am Saxophon mit der lateinischen Hymne „Te lucis ante terminum“ („Müde bin ich, geht zur Ruh“) von Thomas Gabriel.

Konzert StadtkiEine Kooperation der Musikschule und des Hermann Hesse-Gymnasiums gaben in der Stadtkirche ein Orchesterkonzert.Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder-BotercheCalw. Wenn neben vielen Musikfreunden Eltern, Großeltern und in großer Zahl Kinder sowie Jugendliche mit Instrumentenkoffern Richtung Stadtkirche strömen, ist in Calw ein Konzert der musizierenden Jugend angesagt.

So geschehen mit dem Orchesterkonzert der Kooperation aus Musikschule Calw und Hermann Hesse Gymnasium. In der Kreisstadt wird besonders viel und gern musiziert. Dies ist Ergebnis der über viele Jahre gewachsenen Struktur aus instrumentaler und vokaler Ausbildung an der Musikschule, dem Musikschwerpunkt am Hermann Hesse Gymnasium (HHG) und den Schulchören und -orchestern. Beide Schienen führen seit einigen Jahren ihre Stärken in Kooperationsorchestern zusammen.

TrierHomepage 470x352„Gallien ist als Ganzes in drei Teile geteilt.“ So haben es die Latein-Schüler der 9. Klassen bei ihrer Cäsar-Lektüre im Unterricht gelernt. Dabei war für Cäsar klar: Linksrheinisch Gallien – rechtsrheinisch Germanien. Köln und Trier, die Ziele der Latein-Exkursion vom 26. bis 28. Mai 2014, liegen also nach dieser Definition eindeutig in Gallien (Diese Grenzziehung stellten bereits die Römer selbst in Frage, indem sie Köln, lateinisch „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ später zur Hauptstadt von Niedergermanien erhoben). Im „Rom des Nordens“ mussten die Schüler allerdings bald feststellen, dass sich die Reste aus der Römerzeit heute eine Etage tiefer befinden: Deshalb erkundeten sie u.A. die Fundamente des imposanten Prätoriums, von dem aus Niedergermanien einst regiert wurde, unter Tage; zu besichtigen gab es dort ebenfalls eine Wasserleitung aus der Antike.

Gehirn1 470x313Am 07. Mai 2014 konnten die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 und 2 und einige aus der 10. Klasse ein begehbares Gehirnmodell in der Aula besichtigen. Herr Dr. Hartmann, Chefarzt des Calwer Krankenhauses, informierte die Schülerinnen und Schüler, wie das Gehirn funktioniert. Anhand des zwei Meter hohen Modells erklärte er Aufbau und Funktion des Gehirns und einzelner Gehirnregionen.

Das Hermann Hesse-Gymnasium ist eine direkte Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut eingegangen. Schüler der 10. Klasse werden jetzt direkt an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten beteiligt. Foto: Engel Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. „Erzähle es mir und ich vergesse. Zeige es mir und ich erinnere mich. Lass es mich selber tun und ich verstehe!“, schrieb der chinesische Philosoph Konfuzius vor 2500 Jahren.

Damals wie heute gilt, dass die effektivste Wissensvermittlung diejenige ist, bei der sich Schüler durch praktische Betätigung ihr Wissen selbst aneignen. Genau dies versucht das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Zusammenarbeit mit ausgewählten Schulen verstärkt zu erreichen. Daher wurde 2001 vom Fraunhofer Institut die Methode „TheoPrax“ entwickelt, die eine enge Verzahnung von Theorie, Forschung und Praxis bewirken soll.

Sabine Zoufaly mit Dieter Hundt (rechts) und Kultusminister Andreas Stoch. Foto: HHG Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Vor 340 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet überreichten der baden-württembergische Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und Kultusminister Andreas Stoch dem Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) als Pilotschule den ersten neu entwickelten Leitfaden „Selbstständige Schule“.

Im Rahmen des gleichnamigen Kongresses wurden die umfassenden Materialien und Handlungshilfen zu den Themen Profilbildung, Personal-, Organisations-, Qualitäts- und Finanzmanagement erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das mit den Arbeitgebern Baden-Württembergs entwickelte Konzept umfasst mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit für Schulen, um damit den gewachsenen Anforderungen an eine differenzierte Wissensvermittlung gerecht zu werden.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen