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Schüler am HHG lauschen aufmerksam den Praxistipps der Referenten anderer Hochschulen. Foto: HHG Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Das Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) hat sich ja seit einigen Jahren die Zusammenarbeit mit Bildungspartnern auf seine Fahnen geschrieben. Diese kann sich in unterschiedlichen Formen vollziehen. So erfuhren die Schüler der beiden Seminarkurse am HHG jetzt aus erster Hand Praxistipps und erhielten inhaltliche Impulse.

Andrea Katz, Geschäftsführerin eines Marktforschungsinstituts in Pforzheim, erläuterte Methoden der Marktforschung und gab ganz konkrete Tipps, wie man den Markt und die Wünsche der Kunden in Erfahrung bringen kann.

Claus Bannert, Geschäftsführer der AOK Klinik GmbH, verdeutlichte die Bedeutung des Gesundheitswesens als Zukunftsmarkt, indem er auf den hohen Umsatz und die hohe Beschäftigung in diesem Sektor verwies.

Er machte zudem am Beispiel des eigenen Unternehmens deutlich, dass die Spielräume für betriebswirtschaftliche Entscheidungen, die den Ertrag einer Einrichtung verbessern helfen, eng sind und eine gute Kommunikation des Managements erfordern.

Eine ganz andere Herausforderung bestand für die beiden Dozenten der Internationalen Hochschule Liebenzell, Harald Jung und Wilfried Sturm, darin, den Schülerinnen im Seminarkurs „Menschen-Würde-Wirtschaft“ das Thema „Menschenwürde“ nahezubringen. Mit ihren Reflexionen und Texten zu Grundgesetz, zu naturrechtlichen Positionen zur Menschenwürde sowie zu Peter Singers am Interesse des Einzelnen orientierter Betrachtungsweise lösten sie heftigen Widerspruch aus: „Auch Menschen, die unter Alzheimer leiden, haben Menschenwürde und verdienen einen entsprechend respektvollen Umgang“, so eine Schülerin, die sich dagegen wandte, dass Menschenwürde an bestimmten geistigen und körperlichen Fähigkeiten festgemacht werden soll.

Die Lehrer des HHG sind sehr froh, dass sie diese wertvollen Impulse in ihren Unterricht integrieren können, denn: „Referenten, die aus einer anderen Praxis kommen, können manche Themen mit einer anderen Kompetenz ansprechen und finden somit eher Resonanz.“ Und die externen Referenten empfinden den „Schulunterricht“ auch immer als eine bereichernde Herausforderung, müssen sie doch ihr professionelles Wissen an die Zielgruppe „Schüler“ anpassen.

Dass dies gelingt, zeigen die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler, die dankbar für weiterführende Impulse sind.

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