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koeln 470x352Drei ereignisreiche Tage im (zumindest aus Römersicht) zivilisierten Teil Germaniens verbrachten die Lateiner der 9. Klassen mit ihren Lehrern Frau Schuler und Herrn Barth vom 6. bis 8. Mai 2013. In der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, heute schlicht „Köln“ genannt, begaben sich die 33 Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch 2000 Jahre Geschichte: Zu den Stationen gehörte natürlich die Römerzeit, zu erleben anhand von Resten des Prätoriums und der römischen Abwasserleitung im Untergrund sowie einer Führung durch das Römisch-Germanische Museum, bei der unsere Schüler ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen durften. Wir streiften auch das romanische (St. Maria im Kapitol) und gotische Mittelalter (Kölner Dom). Ein ganz besonderes Erlebnis war der Besuch des ELDE-Hauses: Beim beklemmenden Gang durch das ehemalige Gestapo-Hauptquartier kamen die Schüler in Kontakt mit einem dunklen Kapitel der jüngeren Geschichte.

Am dritten Exkursionstag zogen unsere Latinisten weiter an die Mosel nach Augusta Treverorum (kurz: Trier). Bei einem Stadtrundgang wurden Dom mit Liebfrauenkirche und die Palastaula (auch Konstantinsbasilika genannt) besichtigt. Dies alles gehörte in der Spätantike zum Areal des gewaltigen Kaiserpalases. Mit einem Geheimnis wartete schließlich die berühmte Porta Nigra auf – und damit ist nicht Karl Marx gemeint, der sich gleich dutzendfach en miniature vor dem ehemaligen Stadttor tummelte. Wer jedoch darin eingeweiht werden möchte, muss uns schon persönlich fragen…

Von Ingolf Barth

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