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Literaturwettbewerb Aushang Preisverleihung

Die Jury des Literaturwettbewerbs des Hermann-Hesse-Gymnasiums lädt am Donnerstag, den 27.06.2019 ab 18:00h herzlich zur feierlichen Verkündung der PreisträgerInnen und der Verleihung des durch den Förderverein ausgelobten Literaturpreises ins Forum ein. Eingeladen sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Freunde und Verwandten sowie literaturinteressierte HHGler. Es erwarten euch spannende und schöne Kurzgeschichten, Märchen und Fabeln zum Thema "Spiegel" sowie ein ansprechendes musikalisches Rahmenprogramm.

Gruppenbild

Am 22. Mai 2019 unternahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 mit ihren Geschichtslehrer/innen Frau Althaus, Frau Hahn, Herrn Kuhn und Frau Luchner eine Studienfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau bei München. Das Konzentrationslager Dachau wurde am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, errichtet. Es war das erste ununterbrochen betriebene KZ und wurde dadurch eines der bekanntesten.

Außerdem diente es als Modell für alle späteren Konzentrationslager. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in den Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 Menschen wurden dort ermordet. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten die Gedenkstätte eigenständig. Dafür standen Audioguides zur Verfügung, damit sich jede Schülerin und jeder Schüler im eigenen Tempo und dem eigenen emotionalen Fassungsvermögen folgend informieren und mit den historischen Geschehnissen auseinandersetzen konnte

Haupttor

Die historischen Informationen und Zeitzeugenberichte wurden so an unterschiedlichen Stationen im Außengelände und in der Ausstellung vergegenwärtigt. Besonders eindrücklich waren die Berichte der Zeitzeugen, die persönliche und authentische Einblicke in das Leben im Lager lieferten. Auch zeigten sie, dass eine Annäherung an den Alltag der vielen verschiedenen Häftlinge auch nur aus vielen verschiedenen Perspektiven erfolgen kann.

Arbeitmachtfrei

Unter den Häftlingen des Konzentrationslagers Dachau befanden sich auch der evangelische Theologe Martin Niemöller, ein führender Vertreter der Bekennenden Kirche, und Georg Elser, der am 8. November 1938 im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte nationalsozialistische Führungsspitze ausführte. Geschichtliche Fakten, die den Schülerinnen und Schülern im Geschichts- und Religionsunterricht der Mittel- und Oberstufe zu den beiden Widerstandskämpfern vermittelt wurden, konnten nun am tatsächlichen Ort des historischen Geschehens wahrgenommen werden. 

Zum Beispiel durch die Besichtigung der ehemaligen Arrestbauten des Konzentrationslagers. In den „Bunkern“ waren geistliche Sonderhäftlinge inhaftiert, so auch Martin Niemöller (Zelle 30). Am Westende des „Bunkers“ befindet sich auch die Zelle, die als Kapelle genutzt wurde. Dort ist der Kofferaltar ausgestellt, der für Gottesdienste genutzt wurde. Im Anschluss an die Erkundung von Außengelände und Ausstellung besuchten die Schülerinnen und Schüler im Kinosaal des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes die Vorführung des Dokumentarfilms „Konzentrationslager Dachau 1933-1945“ aus dem Jahre 1969. Dieser Film zeigt die Unmenschlichkeit und den Terror, und ist doch auch ein Dokument des Widerstandes, der Solidarität und des Mutes.

Kofferaltar

Es gibt gute Gründe dafür, dass die Studienfahrt zu einem Konzentrationslager an den Schulen obligatorisch ist. Nur der historische Ort mit seinen menschlichen Spuren und Zeugnissen vermag es schließlich, unsere Distanz zum gelernten Wissen zumindest teilweise aufzuheben und in persönliche Betroffenheit zu wandeln.

 

 

 

 

Bild Schwarzwälder Bote

Aus dem Schwarzwälder Boten - Online - vom 04.04.2019 (Stöß):

Draußen regnete es kräftig in den April. Im Forum des Hermann Hesse Gymnasiums (HHG) herrschte jedoch eitel Sonnenschein. Mit viel Freude am Musizieren und einem abwechslungsreich bunten Programm sorgten die Klassen 5 bis 10 für einen herrlichen Frühlingsabend. Unter der Leitung der Musiklehrer Julia Schuster, Philipp Ratz, Christian Buchholz und Laurin Luchner stand den jungen Musikern bei jedem Applaus Stolz ins Gesicht geschrieben. Man sah, was es für junge Menschen bedeuten kann, auf den sprichwörtlichen Brettern, die die Welt bedeuten, zu stehen.

Die Streicherklasse der Stufe 6 (Leitung Ashley Pöndl, Philipp Ratz) zeigte Begeisterung an sieben Violinen, zwei Kontrabässen und Violoncelli mit einem Ungarischen Kanon und der "Midnight Serenade". Schuster dirigierte die "Hesse Band" zum Rumba Latina und Enter Sandman. Hier schlug den Mitgliedern dieser neu gegründeten Combo an Drums, Querflöten, Saxofon, Klavier und E-Bass offene Bewunderung der Schulkameraden entgegen.
Buchholz leitete mit seinem eigenen Arrangement von "How far I’ll go" die Musizierklasse 7c zu harmonischen Sangesleistungen an.

Gefangen in Klängen

Mit der früheren Streicherklassenschülerin Claudia Peter trat eine junge Frau an den Flügel, über die jetzt schon eine schier endlose Erfolgs- und Auszeichnungsliste angefertigt werden könnte. Peter brachte mit ihrem virtuosen Tastenspiel zu den "abegg Variationen" von Schumann das Publikum aus Eltern, Mitschülern und Lehrern zum Staunen. Es war ein zu Herzen gehendes Erlebnis, wie sie das Schumann-Stück zelebrierte. Sie selbst, ab und zu mit geschlossenen Augen, tauchte in das Stück ein und schien Raum und Zeit zu verlassen. Angesichts der Stille im Forumsrund war zu vermuten, dass auch jene Mitschüler, die ansonsten dieser Musikrichtung nicht zugetan sind, in den Klängen der Pianistin gefangen waren.
Vielleicht war es auch ein unbewusster Blick in die Zukunft. "Ich war damals dabei, als die Claudia Peter im HHG gespielt hat". Man muss kein Prophet sein, um dieser jungen Frau ein Voranschreiten der Laufbahn vorauszusagen. Übrigens: Der Namen der "Abegg-Variationen", so die Erläuterung von Buchholz, geht auf den Namen einer Dame zurück, deren Buchstabenkombination des Namens A-B-E-G-G von Schumann zu einem Motiv aus den entsprechenden Noten verarbeitet wurde. Das singende HHG-Kollegium schaffte es unter der Leitung von Schuster, das Publikum wieder in die Welt des Swing und Jazz zurückzuholen. Zu Kirby Shaws Arrangement des Dave Brubek Hits "Take Five" ging es für die "ausgewählten, weil besten" Lehrkräfte (Zitat Buchholz) dann aber doch nicht ohne Oberstufenschülerunterstützung und der Pianobegleitung von Luchner.

Die "Hesse-Sänger" (Schülerchor der Oberstufe) bestachen durch Gesang, Choreografie und schöne Lieder. Zu Schusters Arrangements von "Stiches", "Africa" sowie "This is me" unterstützte eine kleine Lehrerband mit Cajon (Ratz), Piano (Schuster), Bass-Gitarre (Buchholz). Mit Samuel Heinrich weiß man im HHG um einen weiteren Edelstein der klassischen Musik in seinen eigenen Reihen. Er brachte gleich ein "eigenes" Klavierquartett aus der Calwer Musikschule mit. Gemeinsam mit Emilia Haefner (Violine), Valentin Stotz (Viola) und Carlotta Raiser (Cello) erzeugten die Vier mit Mozarts Klavierquartett in g-Moll (KV 478) und Brahms’ Klavierquartett, (op. 25) abermals die Aufmerksamkeit im Publikum. Das Frühlingsmedley setzte den passenden Schlusspunkt unter das Frühlingskonzert. Einen schöneren Ausdruck hätte man nicht finden können, als dies die Profilklassen 8 bis 10 taten. Sie sangen "Here comes the sun" und wünschten auf den Nachhauseweg "Get lucky".

(Text: Roland Stöß / Bild: Stöß/Schwarzwälder Bote)

Link zum Originalartikel

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Alle Abiturientinnen und Abiturienten haben die Schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich und besuchen bereits seit über einer Woche wieder den regulären Unterricht. Noch eine Hürde ist nun zu nehmen: Die Präsentationsprüfungen (Mündliche Abiturprüfungen) nach den Pfingstferien. So wünschen wir allen Lehrerinnen und Lehrern, die gerade von den Zweit- und Drittkorrekturen in Anspruch genommen sind und allen Schülerinnen und Schülern, die nun noch einmal ihre Kräfte zur Vorbereitung ihres letzten Schritts in Richtung Abitur sammeln ein gutes Durchhaltevermögen in den kommenden Wochen! (Lu)

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Mittlerweile ist es schon eine Tradition, dass die Neunt- und Zehntklässler des HHG bei der Calwer Vesperkirche mit dabei sind. Und die Bereitschaft auf Seiten der Schülerinnen und Schüler, trotz eines sonst schulfreien Nachmittags mitzuhelfen, ebbt nicht ab. Bei der diesjährigen Vesperkirche stellten 38 Neuntklässler und 42 Zehntklässler ihre Arbeitskraft ehrenamtlich zur Verfügung. Nach einer kurzen Einweisung in den jeweils zugeteilten Arbeitsbereich galt es, das Besteck vorzubereiten, das Essen auf Teller zu verteilen, Gäste freundlich zu begrüßen oder zu bedienen, Geschirr zu transportieren oder den Dienst in der Spülküche zu übernehmen.
Bei der Verteilung der einzelnen Aufgaben konnte nicht auf die Vorlieben einzelner ehrenamtlicher Helfer Rücksicht genommen werden. Wer mit wem zusammenarbeitet und wer welche Aufgabe übernimmt, das durften sich auch die Schülerinnen und Schüler nicht selbst aussuchen. Auch das ist Vesperkirche. Jeder packt mit an, alle erledigen ihre Aufgaben, damit die Besucher der Vesperkirche „Zeit. Gemeinsam. Genießen“ können. Der folgende Bericht von Annalena Klink (9c) zeigt, dass selbst Aufgaben, die auf den ersten Blick langweilig erscheinen mögen, dann doch Spaß machen können:

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„Als ich zum Gläserspülen eingeteilt wurde, klang diese Tätigkeit für mich erstmal nicht sehr spannend, sondern eher langweilig oder eintönig. Doch im Laufe des Tages habe ich erfahren, wie viel Spaß es machen kann, die Gläser, Tassen und Untertassen in die Spülmaschine einzuräumen, zu warten, bis diese fertig sind und schließlich alles auszuräumen. Denn dadurch, dass die ehrenamtlichen Helfer, die im Service tätig waren, die schmutzigen Gläser zu uns brachten, hatten wir doch immer wieder Kontakt zu den anderen Mitarbeitern. Da ich letztes Jahr schon bei der Vesperkirche, und zwar bei der Essensausgabe, mitgeholfen habe, war das Spülen der Gläser eine ganz neue und andere Erfahrung. Trotz der zuvor eher negativen Einstellung zum Gläserspülen, hat es mir echt total viel Spaß gemacht und ich hoffe, nächstes Jahr wieder mithelfen zu dürfen.“

Wie Annalena so meisterten alle Neuntklässler ihren ersten Einsatz vorbildlich. Sie waren mit viel Freude und Ernsthaftigkeit bei der Sache. Einige Schüler waren so eifrig dabei, dass sogar nur kurze Verschnaufpausen auf wenig Gegenliebe stießen. Gab es einmal für einige Minuten zum Beispiel kein Essen zu verteilen, so wollte man gleich etwas anderes zu tun haben. Die begleitenden Lehrerinnen, Frau Althaus und Frau Luchner, mussten bei vielen Schülerinnen und Schüler darauf drängen, dass sie eine Pause zum Essen und Erholen einlegten und nicht bis 15.20 Uhr durcharbeiteten. Auch in diesem Jahr gab es wieder die Möglichkeit, neben den üblichen Aufgaben ein ganz eigenes Angebot zu machen. In den letzten Jahren waren das zum Beispiel der technische Support, eine Fotoaktion oder musikalische Beiträge. Dieses Jahr bot Benedikt Götz (9a) den Besuchern der Vesperkirche an, kaputte Kleidung zu reparieren. Unter der Kanzel stellte er seine Nähmaschine auf. Wer ein Loch im T-Shirt oder einen losen Knopf an der Jacke hatte, konnte dies während seines Aufenthalts reparieren lassen. 

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Auf den Einsatz der Neuntklässler folgte am Montag jener der Zehntklässler. Die meisten Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits im letzten Jahr für eine Teilnahme an der Vesperkirche entschieden. Doch Langeweile kam nicht auf, denn die meisten waren diesmal in anderen Arbeitsbereichen als im letzten Jahr tätig. Neben ihrer Tatkraft steuerten sie eine Menge an Spaß und Freude zu der Atmosphäre in der Calwer Stadtkirche bei. Ein großes Lob erhielten sie deshalb nicht nur von ihren Lehrerinnen, Frau Schuler und Frau Luchner. Auch die anderen ehrenamtlichen Helfer waren beeindruckt davon, wie selbstständig und unermüdlich die Schülerinnen und Schüler mitarbeiteten. Über die lobenden Worte freuten sich natürlich auch die beiden Lehrerinnen sehr. Von großer Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler waren vor allem die Begegnungen und Gespräche mit den Gästen der Vesperkirche. Jonathan Traub (10b) beschreibt, wie er bei seiner Arbeit als Servicekraft in Kontakt mit den Besuchern kam: 

„Bei der diesjährigen Vesperkirche gab es auch wieder die Aufgabe, die Gäste zu bedienen. Jeder bekam bestimmte Tische zugeteilt. So konnte man sich gut auf seinen Bereich konzentrieren. Wir Servicekräfte brachten die Suppe, eines der beiden Hauptgerichte und manchmal auch Kuchen. Bereits beim Aufnehmen der Bestellung kam es zu ersten Gesprächen und man konnte so die Leute besser kennen lernen. Beispielsweise erfuhr ich von einigen, wie ihr Alltag so aussieht. Tiefere Gespräche mit den Gästen ergaben sich auch in der Pause. Wir Schüler sollten uns dazu an die Tische setzen und uns bedienen lassen. So lernten wir die Vesperkirche auch aus der Perspektive der Gäste kennen.“

Die Schülerinnen und Schüler spürten so, wie wichtig ein unvoreingenommener und freundlicher Umgang besonders für Menschen in schwierigen Lebenslagen ist. Und sie stellten fest, wie viel Freude es macht, mit größtenteils fremden Menschen gemeinsam für eine gute Sache zu arbeiten. (Text: M. Luchner / Bilder: HHG [Lm])

Anbei noch ein paar weitere Eindrücke von der Vesperkirchenaktion 2019: 

 

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